Das Gebot zu vergessen und die Unabweisbarkeit des Erinnerns
16
%
322 Kč 383 Kč
Sleva až 70% u třetiny knih
Vom Nutzen und Nachteil des Vergessens§§Ein zentraler Glaubenssatz unserer Zeit lautet: Um eine Vergangenheit zu 'bewältigen', muß man die Erinnerung an sie ständig wachhalten. Christian Meier, einer der bedeutendsten deutschen Historiker, stellt diese Geschichtsversessenheit in seinem brillanten Essay in Frage. Er weist nach, daß in früheren Zeiten nicht Erinnern, sondern Vergessen das Heilmittel war, mit einer schlimmen Vergangenheit fertigzuwerden.§§Christian Meier ist die Weltgeschichte durchgegangen, um herauszufinden, was die Menschen früher taten, wenn sie nach Kriegen oder Bürgerkriegen Versöhnung suchten. Sein Befund ist ebenso erstaunlich wie einfach: Die Welt setzte seit den alten Griechen auf Vergessen.§Die deutschen Verbrechen der NS-Zeit aber konnten nicht vergessen werden. Die öffentliche Erinnerung an sie war und ist unabweisbar. Und bei allem Ungenügen: Die Auseinandersetzung damit hat sich gelohnt. Gilt also seitdem eine neue Regel? Wie ist etwa mit der Erinnerung an das Unrecht später gestürzter Diktaturen, zumal des SEDRegimes, umzugehen? Wäre vielleicht auch heute Vergessen eher angebracht als Erinnerung?§§
| Autor: | Meier, Christian |
| Nakladatel: | Siedler |
| Rok vydání: | 2010 |
| Jazyk : | Němčina |
| Vazba: | Hardback |
| Počet stran: | 158 |
Mohlo by se vám také líbit..
-
Hitler
Longerich, Peter
-
Heinrich Heine
Hosfeld, Rolf
-
Marianne von Werefkin
Roßbeck, Brigitte
-
Ein letzter Besuch
Schmidt, Helmut
-
Der 99-Tage-Kaiser
Müller, Frank L.
-
Und dennoch...
Hamm-Brücher, Hildegard
-
Als Hitler unser Nachbar war
Feuchtwanger, Edgar
-
Schnelles Denken, langsames Denken
Kahneman, Daniel
-
Auf der Pfaueninsel
Siedler, Wolf J.
-
Winter im Sommer - Frühling im Herbst
Gauck, Joachim
-
Der Eiserne Vorhang
Applebaum, Anne
